Kategorie: Quadermodell

Quadermodell

Als Rahmenkonzept wird das Denkmodell eines Quaders eingeführt: Auf einer ersten Dimension werden die Zielgruppen (Jungen und junge Männer, erwachsene Männer, Väter und ältere Männer; vgl. Teil II dieses Bands) unterschieden, auf einer zweiten Dimension die politisch vordergründigen Problemfelder (Gesundheit, Arbeit, Schule, Sexualität, Gewalt; vgl. Teil III dieses Bands), auf einer dritten Dimension die relevanten Intersektionalitäten / Querschnittsthemen (Familien-/Wohnform, Beziehungsform, sexuelle Identität, Arbeitssituation, soziales Milieu, Migration, Behinderung). Der Quader erlaubt, die männerpolitischen Handlungsfelder darzustellen und auch verdeckte Probleme aufzuzeigen, kohärente Massnahmen zu entwickeln und männerpolitische Konzepte auf ihre Vollständigkeit hin zu überprüfen. Das Modell ist für Männerpolitik(en) ebenso nützlich wie für die Männerarbeit.