Kategorie: Eckhart Hammer

Eckhart Hammer

Der alte(rnde) Mann ist das weitgehend unbekannte Wesen der Gerontologie und Männerforschung, dessen spezifische Belastungen noch viel zu wenig beforscht und sozialpolitisch berücksichtigt sind. Hierzu gehören insbesondere die kritische Statuspassage der Entberuflichung, neue Anforderungen an die Beziehungsgestaltung im Alter, soziale Ausgrenzungsprozesse, physische und psychische Gesundheitsgefährdungen bis hin zur Altersdemenz. Diese Belastungen führen zu gravierenden Geschlechterdifferenzen im Hinblick auf Sterblichkeit und Suizidalität, deren sozio-kulturelle Verursachungszusammenhänge besser wahrgenommen und präventiv angegangen werden müssen. Männer in der Angehörigenpflege sind als eine versorgungspolitisch hoch relevante Gruppe auch in ihrer spezifischen Leistungsfähigkeit sichtbarer zu machen. Prof. Eckhart Hammer benennt in seinem Beitrag die vorhandenen Erkenntnisse und Forschungsdefizite und formuliert zu jedem Kapitel die relevanten politischen Implikationen.

Prof. Dr. Eckart Hammer (1954), Diplom-Sozialpädagoge (FH), Diplom-Pädagoge, Dr. rer. soc., seit 1999 Professor für Soziale Gerontologie an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg, zuvor langjährige Tätigkeit in der sozialgerontologischen Erwachsenenbildung. Forschungsschwerpunkte: Männer und Alter(n), Männer und Pflege. Sachbuchautor (zuletzt 2010 «Das Beste kommt noch – Männer im Unruhestand». Freiburg: Kreuz Verlag). Kontakt: e.hammer@eh-ludwigsburg.de, www.prof-hammer.de

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